Nachhaltigkeit

NACHHALTIGKEIT VON PRINTMEDIEN
Häufig sehen wir uns dem Argument gegenüber, dass Direktmarketing mit Printmedien stark umweltbelastend sei. Es würden dafür ganze Wälder gerodet und mehr. Doch in der Realität ist diesem bei Weitem nicht so. Wenn es um umwelt- und klimafreundliches Produzieren geht, nimmt die Druck- und Medienwirtschaft bereits seit mehr als 25 Jahren eine Vorreiterrolle in der deutschen Wirtschaft ein. Die deutschen Druck- und Medienunternehmen gehören zu den modernsten, leistungsstärksten und innovativsten weltweit – und wir bilden da keine Ausnahme!

Für deutsche Druckprodukte werden keine Naturwälder gerodet
Das Stammholz ausgewachsener Bäume ist viel zu wertvoll und daher zu teuer für die Papier-, Druck und Medienwirtschaft. Es wird vor allem für Häuser und Möbel verwendet. Frischfasern für die Papierherstellung dagegen stammen überwiegend aus Sägewerksabfällen, Plantagen- oder auch Durchforstungsholz. Keine dieser Optionen sorgt dafür, dass Naturwälder gerodet werden.
Die europäische Holzhandelsverordnung (European Timber Regulation, EUTR) beaufsichtigt den Holzimport nach Europa strengstens. Damit dürfen illegal geschlagenes Holz und Holzprodukte nicht in der EU in Verkehr gebracht werden. Alle Händler, die erstmals Holz oder Holzprodukte – also auch Papier – in der EU verkaufen, müssen die Sorgfaltspflichten der EUTR erfüllen. Zur Dokumentation einer nachhaltigen Forstwirtschaft unterstützt die Papierindustrie die beiden großen Zertifizierungssystme: das „Program for the Endorsement of Forest Certification Schemes“ (PEFC) sowie den „Forest Stewardship Council“ (FSC). Dies macht den Waldschutz für Kunden und Konsumenten über die rechtlichen Nachweise hinaus transparent.
Zukünftig wird durch die neuen EU-Vorschriften zur Entwaldung (Deforestation-RL) sogar per Gesetz sichergestellt, dass Druckererzeugnisse aus Deutschland nachweislich nicht mit Entwaldung in Verbindung stehen.
Quellen: Die Papierindustrie e. V., Bifa-Studie Nachhaltiger Papierkreislauf – eine Faktenbasis, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg
Die Waldflächen Europas wachsen täglich um 1500 Fußballfelder
Die Papier-, Druck- und Medienwirtschaft sägt nicht an dem Ast, auf dem sie sitzt. Wird Holz in verantwortungsvoller Weise aus dem Wald entnommen, bleibt das ökologische Gleichgewicht erhalten. Da fortlaufend mehr aufgeforstet als abgebaut wird, werden die Wälder sogar immer größer. Bei nachhaltiger Waldbewirtschaftung werden ca. 3-4 Bäume je gefälltem Baum angepflanzt. Europäische Wälder, die für die Herstellung von Produkten aus Holz genutzt werden, wachsen täglich um eine Fläche von 1.500 Fußballfeldern. Der mengenmäßig wichtigste Rohstoff für die deutsche Papierindustrie ist Altpapier: Dur durchschnittliche Recyclingquote liegt bei rund 79 %.
Quellen: Eurostat; Die Papierindustrie e. V., Wald- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO)
90 % des Wassers werden bei der Papierproduktion wiederverwendet
Hartnäckig hält sich die Meinung, dass Papierproduktion sowie das Bedrucken von Papier einen enormen Wasserbedarf hätte. Doch was früher einmal richtig war, stimmt heute nicht mehr. Der Verbrauch wird von den Unternehmen der Wertschöpfungskette Print kontinuierlich optimiert, so dass das Wasser weitestgehend im Kreislauf gefahren und bis zu 90 % wiederverwertet werden. Die spezifische Abwassermenge pro Kilogramm Papier, die gemeinhin als Messgröße für den Wasserverbrauch in der Papierindustrie genannt wird, konnte von knapp 50 Litern in den 1970ern bis heute auf 8,7 Litern pro Kilogramm Papier reduziert werden. In Druckereien wird Wasser für die Plattenbelichtung, für den Feuchtwasser- und Reinigungszyklus und mitunter die Luftbefeuchtung benötigt. Der spezifische Wasserverbrauch liegt typischerweise bei 0,2 – 0,5 Litern pro bedrucktem kg Papier.
Quellen: Die Papierindustrie e. V., VDI Verein Deutscher Ingenieure, Umweltkennzahlen 2015, bvdm
Druckprodukte machen weniger als 1% des des CO₂-Fußabdrucks pro Person in Deutschland aus
Entgegen der landläufigen Meinung und häufig kommunizierten Aussage, ist die Digitale Kommunikation mitnichten die per se umweltfreundlichere Alternative zu Print. Die digitale Kommunikation hat einen enormen Bedarf an Energie und nichtnachwachsenden Rohstoffen. Studien belegen: die Umweltfreundlichkeit hängt von der individuellen der Art des Mediums, vom Nutzungsverhalten und von der Produktion ab. So sind Druckereien, die Umweltmanagementsysteme eingeführt haben, durch eigene Energieerzeugung oder Ökostrom den CO₂-Fußabdruck ihrer Unternehmen reduzieren, nachweislich in der Lage energie- und ressourceneffizient zu produzieren. Und besonders umweltbewusste Kunden können die unvermeidbaren CO₂-Emissionen durch den Erwerb entsprechender CO₂-Zertifikate kompensieren. Davon ist die Online-Kommunikation noch sehr weit entfernt.
Quellen: https://www.oeko.de/blog/der-co2-fussabdruck-unseres-digitalen-lebensstils , VDMA; Studie des Fraunhofer ISE, Bundesverband Druck- und Medien e. V.
Der Energieverbrauch der Druck- und Medienwirtschaft sinkt seit Jahren
Energie ist kostbar. Nicht zuletzt deshalb arbeitet die Druck- und Medienwirtschaft seit vielen Jahren kontinuierlich an der Senkung ihres Energieverbrauches. Zunehmend mehr Betriebe setzen zur Deckung ihres Bedarfes auf ökologische Quellen oder produzieren den Strom sogar selbst – einige bereits zu 100 Prozent. Und auch die Papierfabriken setzen auf effizienzsteigernde Maßnahmen. Sie konnten den Energieverbrauch in Deutschland um über 30 Prozent von rund 3.826 Kilowattstunden pro Tonne Papier im Jahr 1980 auf heute rund 2.644 Kilowattstunden senken.
Quellen: Bundesverband Druck und Medien e. V.; Die Papierindustrie e. V.
84 % der grafischen Papiere in Deutschland werden recycelt
Der Altpapierkreislauf in Deutschland ist Weltklasse. Vor allem, weil die Abfalltrennung hervorragend funktioniert. In der Druckproduktion wird bereits beim Einsatz verschiedener Materialien (Papier, Pappe, Farben, Lacke, Klebstoffe) darauf geachtet, dass diese den Recyclingprozess nicht behindern bzw. dass sie recyclebar sind. Dafür setzt sich die Arbeitsgemeinschaft Graphische Papiere (AGRAPA) in einer freiwilligen Selbstverpflichtung ein. Für diese Leistungen wurde die Gemeinschaft vom Bundesumweltministerium mehrfach gelobt.
Heute können Papierfasern rechnerisch sieben bis zehn Mal wiederverwendet werden und bieten so einen wertvollen Rohstoff für neues Recyclingpapier.
Quellen: Arbeitsgemeinschaft Graphische Papiere (AGRAPA), Bifa-Studie Nachhaltiger Papierkreislauf – eine Faktenbasis, Die Papierindustrie e. V.
Altpapier ist der wichtigste Rohstoff der Papierindustrie
Selbstverständlich ist uns Datenschutz wichtig – deswegen behandeln wir alle Adressdaten vertraulich und verwenden diese ausschließlich zum Versand der Mailings.
Für deutsche Druckprodukte werden keine Naturwälder gerodet
Das Stammholz ausgewachsener Bäume ist viel zu wertvoll und daher zu teuer für die Papier-, Druck und Medienwirtschaft. Es wird vor allem für Häuser und Möbel verwendet. Frischfasern für die Papierherstellung dagegen stammen überwiegend aus Sägewerksabfällen, Plantagen- oder auch Durchforstungsholz. Keine dieser Optionen sorgt dafür, dass Naturwälder gerodet werden.
Die europäische Holzhandelsverordnung (European Timber Regulation, EUTR) beaufsichtigt den Holzimport nach Europa strengstens. Damit dürfen illegal geschlagenes Holz und Holzprodukte nicht in der EU in Verkehr gebracht werden. Alle Händler, die erstmals Holz oder Holzprodukte – also auch Papier – in der EU verkaufen, müssen die Sorgfaltspflichten der EUTR erfüllen. Zur Dokumentation einer nachhaltigen Forstwirtschaft unterstützt die Papierindustrie die beiden großen Zertifizierungssystme: das „Program for the Endorsement of Forest Certification Schemes“ (PEFC) sowie den „Forest Stewardship Council“ (FSC). Dies macht den Waldschutz für Kunden und Konsumenten über die rechtlichen Nachweise hinaus transparent.
Zukünftig wird durch die neuen EU-Vorschriften zur Entwaldung (Deforestation-RL) sogar per Gesetz sichergestellt, dass Druckererzeugnisse aus Deutschland nachweislich nicht mit Entwaldung in Verbindung stehen.
Quellen: Die Papierindustrie e. V., Bifa-Studie Nachhaltiger Papierkreislauf – eine Faktenbasis, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg
Die Waldflächen Europas wachsen täglich um 1500 Fußballfelder
Die Papier-, Druck- und Medienwirtschaft sägt nicht an dem Ast, auf dem sie sitzt. Wird Holz in verantwortungsvoller Weise aus dem Wald entnommen, bleibt das ökologische Gleichgewicht erhalten. Da fortlaufend mehr aufgeforstet als abgebaut wird, werden die Wälder sogar immer größer. Bei nachhaltiger Waldbewirtschaftung werden ca. 3-4 Bäume je gefälltem Baum angepflanzt. Europäische Wälder, die für die Herstellung von Produkten aus Holz genutzt werden, wachsen täglich um eine Fläche von 1.500 Fußballfeldern. Der mengenmäßig wichtigste Rohstoff für die deutsche Papierindustrie ist Altpapier: Dur durchschnittliche Recyclingquote liegt bei rund 79 %.
Quellen: Eurostat; Die Papierindustrie e. V., Wald- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO)
90 % des Wassers werden bei der Papierproduktion wiederverwendet
Hartnäckig hält sich die Meinung, dass Papierproduktion sowie das Bedrucken von Papier einen enormen Wasserbedarf hätte. Doch was früher einmal richtig war, stimmt heute nicht mehr. Der Verbrauch wird von den Unternehmen der Wertschöpfungskette Print kontinuierlich optimiert, so dass das Wasser weitestgehend im Kreislauf gefahren und bis zu 90 % wiederverwertet werden. Die spezifische Abwassermenge pro Kilogramm Papier, die gemeinhin als Messgröße für den Wasserverbrauch in der Papierindustrie genannt wird, konnte von knapp 50 Litern in den 1970ern bis heute auf 8,7 Litern pro Kilogramm Papier reduziert werden. In Druckereien wird Wasser für die Plattenbelichtung, für den Feuchtwasser- und Reinigungszyklus und mitunter die Luftbefeuchtung benötigt. Der spezifische Wasserverbrauch liegt typischerweise bei 0,2 – 0,5 Litern pro bedrucktem kg Papier.
Quellen: Die Papierindustrie e. V., VDI Verein Deutscher Ingenieure, Umweltkennzahlen 2015, bvdm
Druckprodukte machen weniger als 1% des des CO₂-Fußabdrucks pro Person in Deutschland aus
Entgegen der landläufigen Meinung und häufig kommunizierten Aussage, ist die Digitale Kommunikation mitnichten die per se umweltfreundlichere Alternative zu Print. Die digitale Kommunikation hat einen enormen Bedarf an Energie und nichtnachwachsenden Rohstoffen. Studien belegen: die Umweltfreundlichkeit hängt von der individuellen der Art des Mediums, vom Nutzungsverhalten und von der Produktion ab. So sind Druckereien, die Umweltmanagementsysteme eingeführt haben, durch eigene Energieerzeugung oder Ökostrom den CO₂-Fußabdruck ihrer Unternehmen reduzieren, nachweislich in der Lage energie- und ressourceneffizient zu produzieren. Und besonders umweltbewusste Kunden können die unvermeidbaren CO₂-Emissionen durch den Erwerb entsprechender CO₂-Zertifikate kompensieren. Davon ist die Online-Kommunikation noch sehr weit entfernt.
Quellen: https://www.oeko.de/blog/der-co2-fussabdruck-unseres-digitalen-lebensstils , VDMA; Studie des Fraunhofer ISE, Bundesverband Druck- und Medien e. V.
Der Energieverbrauch der Druck- und Medienwirtschaft sinkt seit Jahren
Energie ist kostbar. Nicht zuletzt deshalb arbeitet die Druck- und Medienwirtschaft seit vielen Jahren kontinuierlich an der Senkung ihres Energieverbrauches. Zunehmend mehr Betriebe setzen zur Deckung ihres Bedarfes auf ökologische Quellen oder produzieren den Strom sogar selbst – einige bereits zu 100 Prozent. Und auch die Papierfabriken setzen auf effizienzsteigernde Maßnahmen. Sie konnten den Energieverbrauch in Deutschland um über 30 Prozent von rund 3.826 Kilowattstunden pro Tonne Papier im Jahr 1980 auf heute rund 2.644 Kilowattstunden senken.
Quellen: Bundesverband Druck und Medien e. V.; Die Papierindustrie e. V.
84 % der grafischen Papiere in Deutschland werden recycelt
Der Altpapierkreislauf in Deutschland ist Weltklasse. Vor allem, weil die Abfalltrennung hervorragend funktioniert. In der Druckproduktion wird bereits beim Einsatz verschiedener Materialien (Papier, Pappe, Farben, Lacke, Klebstoffe) darauf geachtet, dass diese den Recyclingprozess nicht behindern bzw. dass sie recyclebar sind. Dafür setzt sich die Arbeitsgemeinschaft Graphische Papiere (AGRAPA) in einer freiwilligen Selbstverpflichtung ein. Für diese Leistungen wurde die Gemeinschaft vom Bundesumweltministerium mehrfach gelobt.
Heute können Papierfasern rechnerisch sieben bis zehn Mal wiederverwendet werden und bieten so einen wertvollen Rohstoff für neues Recyclingpapier.
Quellen: Arbeitsgemeinschaft Graphische Papiere (AGRAPA), Bifa-Studie Nachhaltiger Papierkreislauf – eine Faktenbasis, Die Papierindustrie e. V.
Altpapier ist der wichtigste Rohstoff der Papierindustrie
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